Malteser
Stadt und Kreis Offenbach

Einsatz für den 2. Betreuungszug...

Einsatz für den 2. Betreuungszug...

So lautete die Alarmierungsmeldung des Funkmeldeempfängers, die unsere Helferinnen und Helfer am 01. Mai kurz nach 08.00 Uhr aus ihrer wohlverdienten Feiertagsruhe holte.

 

Was war passiert? –

In Dietzenbach war offensichtlich in der Nacht zum 01.Mai in einem mehrstöckigen Haus eine Wohnung in Brand geraten. Durch diesen Brand zog Qualm und Ruß durch das ganze Gebäude, so dass alle Wohnungen vorübergehend unbewohnbar waren. Die Bewohner waren im Betreuungsbus des Kreises untergebracht oder hielten sich in der näheren Umgebung auf.

 

Die Aufgabe des 2. Betreuungszuges, der aus Helferinnen und Helfern von Johannitern und Malteser gebildet wird, bestand nun darin die Betreuung, Verpflegung und Unterbringung von 80 – 130 Personen in einer nahe gelegenen Schulturnhalle zu gewährleisten.

Nach kurzer Absprache mit den Johannitern war die Aufgabeteilung klar: Die Johanniter kümmern sich um die Unterbringung und Registrierung während wir die Verpflegung und Versorgung für die gemeldete Anzahl Betroffener sicherstellen. Für alle Eventualitäten stellten wir auch die Rettungsdienstliche Versorgung für diesen Einsatz mit unserem Verstärkungs- Rettungswagen sicher, der auch prompt zum Einsatz kam.

Für uns hieß dies: vorhandene Dauernahrungsmittel und Getränke laden. Frisches  Brot, Brötchen, Butter, Käse, Wurst, etc. trotz Feiertag und geschlossenen Geschäften organisieren, Helfer und Material zur Einsatzstelle bringen, Verpflegungsanhänger und Feldküche in Betrieb nehmen und kurzfristig mit der Verpflegungsausgabe beginnen.

 

Mit eingespieltem Ablauf wurden die verschiedenen Aufgabe verteilt und los ging es.

Metzger, Bäcker und Großmarkt wurden telefonisch informiert und angefahren.

Parallel fuhr unser Teil des Betreuungszuges zur geplanten Unterbringungsmöglichkeit.

Die Johanniter hatten bereits begonnen den Aufenthalts- und geplanten Schlafbereich einzurichten. Wir nahmen Verpflegungsanhänger und Feldküche in Betrieb, und um ca. 09.30 Uhr konnte Frühstück für etwa 60 Personen ausgegeben werden.

Die weitere Planung des Betreuungseinsatzes gestaltete sich etwas schwierig, weil ständig unterschiedliche Nachrichten über die noch zu versorgende Personenanzahl eintrafen. Zur Mittagszeit trafen dann doch noch weiter Personen ein, die ebenfalls versorgt wurden. Erst am frühen Nachmittag war klar, dass nun doch keine weiteren zusätzlichen  Betroffenen zu Versorgen und zu Betreuen seien und dass auch wahrscheinlich keine Übernachtungsgäste in der Turnhalle verblieben. Endgültige Klarheit gab es gegen 16.00 Uhr, nachdem entschieden wurde, dass die noch anwesenden Betroffenen in einem nahen Hotel untergebracht wurden.

Nach Abbau der Feldküche, Reinigung der Geräte und Verstauen der Lebensmittel war unser erfolgreicher Einsatz gegen 17.30Uhr beendet. Es hat sich wieder mal gezeigt, dass die regelmäßig Planung und Übung eines solchen Einsatzes notwendig und sinnvoll ist, und dass die Zusammenarbeit mit den Kollegen von den Johannitern reibungslos klappt.

 

Beteiligt am Einsatz waren, mit besonderem Dank an dieser Stelle:

 

Dominic

Biste

Yvonne

Bönisch

Andreas

Bruder

Thomas

Frank

Patrick

Giel

Bastian

Güldenpfennig

Timo

Hintermeier

Constantin

Holzamer

Bernhard

Hubrich

Jörg

Josulowski

Carolin

Josulowski

Nadine

Karasch

Maria

Kleinhens

Frank

Köhler

Johannes

Meyer

Heiko

Rehwagen

Sieglinde

Stadler-Schmitt

Steffen

Steyh

Thorsten

Swoboda

Andrea

Walgenbach

 

 

 

 

 

Eingesetzte Fahrzeuge:   KdoW 77/10, MTF 78/16, PKW 77/16, PKW 7, BTW  2,

Betr. LKW 77/59, GW Verpflegung, GW Küche.

 

 

 

Einsatzbesprechung

Kurze Einsatzbesprechung mit einem Teil der Mannschaft.

 

Zeltaufbau

Zeltaufbau für die Feldküche


Hundebetruung

auch um betroffene Hunde wurde sich gekümmert.