Malteser
Stadt und Kreis Offenbach
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Malteser sammeln alte Mobiltelefone - Den Menschen zuliebe
Samstag, 11. Juli 2009

Alarm! Altenheim evakuiert

Alarm hieß es kurzfristig für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Obertshausen und der Feuerwehr Heusenstamm.

Am 02.07.09 wurde kurzfristig zu einer Übung gerufen um das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu üben. Um 19.30 Uhr wurde alarmiert. In einem stillgelegten Areal wurde angenommen, dass ein fiktives Altenheim brennt. Nachdem die Feuerwehren alarmiert wurden und die vermeintlichen Bewohner evakuiert wurden, gab es auch Verletzte die von den Maltesern versorgt werden mussten.

Die Jugendfeuerwehr Obertshausen mimte dabei die Verletzten, welche von den Maltesern versorgt wurden. Nach knappen 50 Minuten war die Übung beendet.

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Maltesern funktionierte bis auf kleinere Zwischenfälle reibungslos und so entschied man, dass man auch zukünftig die Zusammenarbeit intensivieren möchte.

Übung: Alarm im Altenheim

Von den Maltesern mit an der Übung beteiligt waren: D.Wydra, B.Faulhaber, J.Josulowksi, C.Reisner, R.Faust, B.Hubrich, U.Koch, J.Birkefeld, H.Rehwagen, D.Basch, R.Götz, R.Kissinger, S.Steyh, Y.Bönisch, C.Rach, P.Giel und D.Biste.

 
Samstag, 11. Juli 2009

Umgang mit dem Defibrillator - Malteser geben Kurse

Jung, sportlich, tot: Der plötzliche Herztod ist in Deutschland die Todesursache Nummer eins und erwischt auch scheinbar „Herzgesunde“. Ein Schlag aus einem Defibrillator kann Leben retten – und bedienen kann den elektrischen Lebensretter jedes Kind. Nur trauen sich die wenigsten, zeigt die Erfahrung des Malteserhilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V.. Sie wollen die Hemmschwelle verringern und lehren als erste Organisation ab dem 01. Juli 2009 den Umgang mit Defibrillatoren in allen ihren Kursen.

„100.000 Menschen sterben jährlich an Herzversagen“, weiß Sigrid Billeb , Leitung Ausbildung des Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V. in Obertshausen. Viele Menschen könnten gerettet werden. Denn: „Die Überlebenschancen eines Patienten, der lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen hat, erhöhen sich extrem, wenn ein Defibrillator eingesetzt wird“, so Sigrid Billeb. In Kombination mit weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen sogar um 60 Prozent.

Immer mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben das bereits erkannt: In Banken, Bahnhöfen und Einkaufszentren hängen für jeden zugängliche Defibrillatoren. Das Problem: „Viel zu wenige Menschen fassen sich im Notfall ein Herz und greifen zum Defibrillator aus Angst, etwas falsch zu machen“, weiß Sigrid Billeb. „Dabei ist das einzige, was sie falsch machen können, die Tatsache, dass sie das Gerät gar nicht benutzen.“ Die sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) erklären dem Helfer Schritt für Schritt, was er tun muss: angefangen vom Freimachen des Oberkörpers über die automatische Diagnose bis hin zur Aufforderung, den Schock per Knopfdruck auszulösen .Sigrid Billeb: „Dieser Schlag kann Leben retten, denn bei Herzversagen zählt jede Sekunde. Bis der Rettungsdienst eingetroffen ist, kann es schon zu spät sein.“

Um die Hemmschwelle zu verringern und den Einsatz von Defibrillatoren selbstverständlich zu machen, integrieren der Malteserhilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V. in Obertshausen sowie 480 weitere Malteserhilfsdienste in Deutschland den Umgang mit dem elektrischen Lebensretter in alle ihre Kurse, angefangen von „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ für Führerscheinanwärter, „Erste Hilfe“ bis hin zu den Ausbildungen zur Schwesternhelferin. „Auch wenn es gesetzlich noch kein Muss ist, halten wir es für lebensnotwendig“, sagt Sigrid Billeb. Mehrkosten kommen auf die Teilnehmer nicht zu.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06104 40679 – 41 oder per e-Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Montag, 25. Mai 2009

Malteser kochten!

Heiß ging es her am 17.05.09 in Seligenstadt! Grund dafür war nicht das Wetter, sondern vielmehr der Kocheinsatz der Malteser Offenbach, die den regionalen Weltjugendtag der Katholischen Jugend Mainz unterstützten!

Das Malteser Team bestand aus 3 Feldköchen, die tatkräftig von von 4 Küchenhelfern unterstützt wurden!/

Carolin Josulowski, Thorsten Swoboda, Yvonne Bönisch

Mit dabei waren: Yvonne Bönisch (Bild rechts), Carolin Josulowski (Bild links), Ulrich Koch, Steffen Steyh, Katja Eberts, Jörg Josulowski und Thorsten Swoboda (Bild mitte).

 
Montag, 25. Mai 2009

Mit den Maltesern unterwegs auf dem Bonifatiusweg!

"Zeit für mich" - Lebensfäden entdecken

Zeit für sich zu haben wird in der Gesellschaft fast als Luxus angesehen. Sich eine kleine Auszeit in schweren Lebens- und Krisensituationen oder in der Trauer zu nehmen, wirkt jedoch sich sehr heilend auf Körper und Geist aus. Auch in diesem Herbst bietet der Malteser Hilfsdienst wieder Tage zur Neuorientierung im Kloster Englethal/Altenstadt vom 5. – 8. Okt. 2009 an.

Menschen, die sich Zeit für sich nehmen, machen sich meist bewusst auf den Weg, weil in ihrem Leben ein Lebensübergang ansteht, der beachtet werden möchte. Möglicherweise suchen sie nach überstandener Krankheit nach neuer Orientierung, möchten nach einer schmerzlichen Trennung oder einem Todesfall nicht im Schmerz gefangen bleiben, sondern neu aufbrechen und eigene Lebensfäden entdecken und neu aufnehmen. Eine Teilnehmerin, die im vergangen Jahr an diesem Seminar teilgenommen hatte sagte zu Beginn: „Als ich feststellte, dass ich gelebt werde, bin ich aufgebrochen, um mich neu zu entdecken. Ich will mich aufmerksam wahrnehmen und selber leben.“

Der Bonifatiusweg, der von Mainz nach Fulda verläuft, bietet uns rund um das Kloster Engelthal wunderbare Möglichkeiten uns selbst zu begegnen, uns zu besinnen und uns im Gehen neu zu entdecken.

Denn, wer wandert, bewegt sich mit dem ganzen Körper. Damit kann sich auch im Geist und in der Seele etwas bewegen. Im äußeren Weitergehen, kann inneres Weitergehen eingeübt werden. Als Pilger bleiben wir nicht die gleiche Person, wir versuchen loszulassen und uns auf innere Verwandlung einzulassen. Wir sind unterwegs mit Leib und Seele, mit ganzem Herzen und entdecken uns neu. In diesen Tagen haben wir auch Zeiten für Gespräche, für Entspannungs- und Meditationsübungen. Die Ruhe und die entspannte Atmosphäre der Klosteranlage Engelthal bieten eine ideale Oase für diese kleine Pilgerreise.

Wir beginnen Montags um 15:30 Uhr. Ende ist am Donnerstag um ca. 14.00 Uhr. Die Seminarkosten, incl. der Unterbringung im Gästehaus der Klosteranlage im Einzelzimmer mit DU/WC, betragen für drei Übernachtungen und Vollverpflegung € 350,00. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen zum Angebot des Malteser Hospiz- & Palliativberatungsdienst unter der Rufnummer 06104/40679-30./